Hut ab vor soviel Engagement
Bezirksvorsteher Mach mit Jubiläumsfest sehr zufrieden.

Mit einem buchstäblichen "Endspurt" fand das 25. Stadtbezirksfest Ost seinen Abschluss.

Beim 3. Friedensdorflauf auf der Sportanlage Oststraße liefen Groß und Klein am Samstag zur Höchstform auf. Für jede gelaufene Runde von 400 Metern spendete jeder Teilnehmer 50 Pfennige für das Friedensdorf. "Besonderer Dank gilt den Künstlern, die allesamt unentgeldlich aufgetreten sind", sagt Wolfgang Petrikowski, Leiter des Erler Lauftreffs und Manager der Veranstaltung.

Für ihre herausragende Tagesleistungen geehrt wurden Guido Nantke, Läufer aus Gelsenkirchen, und Extremgeher Botho Rathsburg, der aus Frankfurt/M angereist war. Beide Sportler gingen um 10 Uhr an den Start und absolvierten sieben Stunden Runde für Runde - bis um 17 Uhr Schluss war. Auch Nils Lücke (7) mit 15 Runden und Maik Batikowski (7) mit 12 Runden wurden ausgezeichnet. Insgesamt drehten die 519 Teilnehmer 5480 Runden auf dem Sportplatz. Gut 6000 DM kamen inkl. der sonstigen Einnahmen zusammen.

Am Abend zuvor erfreuten "Heaven & Earth" am Elisabeth-Käsemann-Haus die Gäste, die ein Tänzchen wagten.

Mit dem "Resser Tag für alle" an der Ewaldschule endete das 25. Stadtbezirksfest gestern. Neben einem Flohmarkt erwartete die Besucher dort ein buntes Unterhaltungsprogramm: Kinder-Playback-Show, eine Darbietung der Resser Volkstanzgruppe u.v.a.m..

Über 500 Aktive aus Vereinen im Bezirk Ost waren in den letzten 14 Tagen im Einsatz und trugen zum Gelingen des Jubiläumsfestes bei. "Hut ab vor soviel Engagement", sagte Bezirksvorsteher Hans-Werner Mach. Er ist mit dem Jubiläumsfest sehr zufrieden. Lediglich das Volksfest auf dem Mark sei schwächer besucht gewesen, weil andere Veranstaltungen parallel gelaufen seien. In Zukunft will er eine bessere Absprache treffen. dys

Auf ein Wort:
Zufrieden


Rundum zufrieden sind die rund 500 Akteure des Jubiläums-Stadtbezirksfestes Ost: An neun Tagen boten sie elf Veranstaltungen, die durchweg gut ankamen und auch gut besucht waren. Lediglich der Auftakt lief nicht ganz nachWunsch, wie Bezirksvorsteher Hans-Werner Mach (selbstkritisch) anmerkte:

Es gab einfach zuviele Parallelveranstaltungen, wodurch es auf dem Markt etwas ruhiger zuging als in der Vergangenheit bei gleichgutem Wetter. Aber die Veranstaltergemeinschaft will daraus lernen und zukünftig mit anderen Akteuren eine Terminabsprache treffen - im Interesse aller.