| Mach ruft Bürger in Erle zu mehr Engagement auf Hans-Werner Mach, Bezirksvorsteher Ost, hat beim Neujahrsempfang des Bezirks am Donnerstag Abend zu mehr Solidarität, Gemeinsinn und Engagement aufgerufen. Immer deutlicher seien selbst in den Stadtteilen die Folgen der tiefen Strukturkrise und eines Auflösungsprozesses vieler Teile der Gesellschaft zu spüren. Mach forderte die knapp 200 Gäste aus Politik, Gesellschaft und Vereinen, die zum Empfang in den Pfarrsaal St. Bonifatius gekommen waren, auf, mitzuhelfen, "Gedankenlosigkeit und Interessenlosigkeit" in weiten Teilen der Bevölkerung "mit aller Macht" zu bekämpfen. "Lassen Sie uns gemeinsam versuchen, den Prozess der Entsolidarisierung aufzuhalten und eine Umkehr zu bewirken", sagte der Bezirksvorsteher, der darauf verwies, dass es genügend Zukunftssignale auch in Erle, Resse und der Resser Mark gebe. Als Beispiel nannte Mach den Baubeginn des A-2-Tunnels. "Erle wird damit wieder zu einer Einheit, der Stadtteil gewinnt an Lebensqualität." Auch die neue Arena und das neue Bürgercenter seien "wichtige Zukunftssignale". Als Beispiel, dass es sich lohne, sich für eine lebenswerte Zukunft einzusetzen, ehrte er gemeinsam mit Detlev Kallmeier, dem 2. Vorsitzenden der Gemeinschaft zur Förderung von Kultur, Sport und Brauchtum im Bezirk Ost, langjährige Ehrenamtliche mit der Verdienstmedaille des Bezirks. Josef Erb aus Resse erhielt die Auszeichnung für seine 20-jährige Vorstandstätigkeit beim KC Grün Weiß Resse, dem er schon aktiv seit 1974 angehört. Der Erler Ernst Biendara erhielt die Medaille für seine jahrzehntelange Vorstands- und Vereinsarbeit beim Angelsportverein Erle. Er habe sich auch als Fischereiaufseher verdient gemacht. Die Gäste - OB Wittke war trotz Zusage nicht gekommen - nutzten die Gelegenheit zu zahlreichen Gesprächen. GM |
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